Welche Kunststoffe darf man lasern – und welche nicht?
Acrylglas (PMMA) ist der ideale Kunststoff zum Laserschneiden – es ergibt glasklare, flammpolierte Schnittkanten ohne Nacharbeit. PVC dagegen darf nicht gelasert werden: Es setzt giftiges Chlorgas frei, das den Bediener gefährdet und die Maschine korrodiert. Polycarbonat ist nur bedingt geeignet (verfärbte, verbrannte Kanten), PETG eine saubere Alternative. Faustregel: Chlor- und halogenhaltige Kunststoffe sind tabu, Polycarbonat problematisch, Acrylglas gesetzt.
Laserschneiden ist das sauberste Verfahren für filigrane Konturen und Gravuren in Kunststoff – aber nur, wenn der Werkstoff dafür geeignet ist. Die falsche Materialwahl ist hier nicht nur eine Frage der Qualität, sondern der Sicherheit: Manche Kunststoffe setzen beim Lasern giftige Gase frei und zerstören die Maschine. Wer Teile lasern lassen will, sollte deshalb vorab wissen, was geht und was nicht. Dieser Überblick ordnet die gängigen Kunststoffe nach ihrer Laser-Eignung – von „ideal“ bis „verboten“.